Was tun, wenn bei einem grösseren Ereignis plötzlich der Strom ausfällt, das Mobilfunknetz nicht mehr funktioniert oder wichtige Informationen die Bevölkerung nicht mehr über die gewohnten Kanäle erreichen? Für solche Situationen gibt es in der Schweiz zwei wichtige Instrumente: die Notfalltreffpunkte und Alertswiss.
Notfalltreffpunkte dienen der Bevölkerung bei Katastrophen und Notlagen als erste Anlaufstelle. Sie werden bei Bedarf durch die Behörden in Betrieb genommen. Dies kann beispielsweise bei einem länger dauernden Stromausfall der Fall sein, wenn Telefon, Internet, Radio oder Fernsehen nur noch eingeschränkt funktionieren.
An einem in Betrieb genommenen Notfalltreffpunkt können Sie Informationen zur aktuellen Lage erhalten. Zudem besteht dort die Möglichkeit, Notrufe abzusetzen, wenn die üblichen Kommunikationsmittel nicht mehr funktionieren. Je nach Ereignis können Notfalltreffpunkte auch für weitere Aufgaben eingesetzt werden, beispielsweise im Zusammenhang mit einer Evakuierung.
Wichtig: Informieren Sie sich bereits heute, wo sich der nächstgelegene Notfalltreffpunkt befindet. Die Standorte sind auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS) beziehungsweise auf der Karte des Bundes ersichtlich.
Notfalltreffpunkte in Windisch
Notfalltreffpunkte und Standorte in der Schweiz
Eine weitere wichtige Informationsquelle bei Katastrophen und Notlagen ist Alertswiss. Über die kostenlose Alertswiss-App erhalten Sie Alarme, Warnungen und Informationen der Behörden direkt auf Ihr Smartphone.
Die App informiert über Gefahren und gibt wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten. Meldungen können dabei für den aktuellen Standort empfangen werden. Alertswiss ist somit eine wichtige Ergänzung zu Sirenen, Radio und weiteren Informationskanälen.
Die App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.
Mehr erfahren und Alertswiss herunterladen
Im Alltag beschäftigen wir uns nur selten mit Katastrophen und Notlagen. Gerade deshalb lohnt es sich, die vorhandenen Informations- und Anlaufstellen bereits vor einem Ereignis zu kennen.
Der Gemeinderat empfiehlt der Bevölkerung deshalb:
Wer die wichtigsten Anlaufstellen und Informationskanäle kennt, ist im Ereignisfall besser vorbereitet.