Sicher auf dem Schulweg

Im Jahr 2025 ereigneten sich 396 Unfälle mit Personenschaden auf dem Schulweg. Eine Zahl, die – mit Ausnahme des vom Covid geprägten Jahres 2020 – erstmals unter die Marke von 400 fällt. Eine ermutigende Entwicklung, die jedoch nicht dazu führen darf, in den Anstrengungen für die Verkehrssicherheit nachzulassen. In diesem Zusammenhang geht die nationale Schulwegkampagne des TCS im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) in ihr zweites Jahr und legt den Schwerpunkt auf ein wesentliches Thema: Autofahrerinnen und Autofahrer dazu zu bewegen, langsamer zu fahren, insbesondere in der Nähe von Schulen.

Viele Kinder legen den Schulweg täglich zu Fuss zurück. Dieser Weg fördert ihre Selbstständigkeit, gleichzeitig bleiben Kinder im Strassenverkehr besonders gefährdet. Trotz eines Rückgangs auf 396 Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2025 besteht weiterhin ein reales Unfallrisiko.

Kinder sollten auf dem Trottoir aufmerksam gehen, Abstand zur Fahrbahn halten und vor dem Überqueren stets anhalten, schauen und hören. Da sie Geschwindigkeiten und Distanzen noch nicht zuverlässig einschätzen können, sind ihre Reaktionen oft schwer vorhersehbar.

Mit der nationalen Schulwegkampagne «Luege | Brämse | Halte» sensibilisiert der TCS während drei Jahren die Verkehrsteilnehmenden. Nach dem Schwerpunkt «Luege» im Jahr 2025 steht 2026 das «Brämse» im Zentrum. Fahrzeuglenkende werden dazu aufgerufen, ihre Geschwindigkeit den tatsächlichen Bedingungen anzupassen – besonders in der Nähe von Schulen, in Wohnquartieren und bei eingeschränkter Sicht. Langsameres Fahren schafft mehr Reaktionszeit und erhöht die Sicherheit der Kinder.

Die Sicherheit auf dem Schulweg ist eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schulen, Polizei, Gemeinden und allen Verkehrsteilnehmenden. Gemeinsam tragen sie dazu bei, den Schulweg sicherer zu machen.

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